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Neue Recherchen |
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2. Februar 2012
Heute habe ich eine Dame telefonisch interviewt, die 1947 geboren wurde und deren Familie am damaligen Wohnort in Piding bei Bad Reichenhall zwischen 1954 und 1957 etwa ein Dutzend Mal von Alois Irlmaier besucht wurde. Nach Ihren Aussagen hat Irlmaier zahlreiche bisher in der Literatur bekannte Aussagen bestätigt (Glaubensabfall vor dem Krieg, frühes Frühjahr im Kriegsjahr, Krieg beginnt in Nahen Osten, Nach dem Krieg wird es in Bayern so warm, dass in Piding Orangen und Zitronen wachsen). Manche der Irlmaier-Aussagen hat die Dame selbst gehört - Irlmaier also persönlich gesehen - manches aber auch von ihren Eltern erfahren, nachdem diese sich mit Irlmaier unterhalten hatten.
Kreditkarten und Mobiltelefone Irlmaier habe gesagt, die Leute hätten irgendwann ein „Papperdeckel das man in' Zuban-Schachtel steckt. Damit wird bezahlt.“ "Papperdeckel" ist klar - das ist ein Pappdeckel, also eine Art Bierdeckel. Als ich die Dame fragte, was mit "Zuban-Schachtel" gemeint sei, meinte sie sinngemäß: "Ja eben eine Zigarrenschachtel.". ... Das kam mir etwas zu groß vor, also bin ich ins Internet und habe nach "Zuban-Schachtel" gesucht. Ergebnis: ZUBAN war eine Münchener Zigarettenfabrik (Königlich Bayerischer Hoflieferant, 1928 von Konkurrenz Neuerburg aufgekauft, später von Reemtsma aufgekauft), die Filter-Zigaretten, filterlose Zigaretten (ca. 20 pro Packung) und Zigarillos (u. a. 10 pro Packung) herstellte. Soweit ist also erst einmal unklar, welche Schachtelgröße Irlmaier tatsächlich meinte. Eine normale Zigarettenschachtel bzw. normale -Packungsgröße kommt aber schon mal definitiv auch in Frage.
Weiter soll Irlmaier gesagt haben, die „Leute sprechen in’
Zuban-Schachtel nei – mit dem spuins aa.“ (damit spielen sie
auch) Demnach scheint es naheliegender, dass Irlmaier nicht Zigarillo-Kästen gemeint hat, sondern tatsächlich Zigarette-Packungen, bzw. entsprechende Packungsgrößen. Mobiltelefone eher länglichen Formats, wie es sie überwiegend Ende der 90er Jahre gab, kämen also nicht in Frage. Für neuere Handys spricht auch, dass die Menschen damit "spielen", womit Irlmaier natürlich jegliche Nutzung gemeint haben könnte, die über das reine Telefonieren hinausgeht: Je mehr und bessere Zusatzfunktionen sie haben, desto mehr wird damit "gespielt". ... Tatsächlich hat die Firma Zuban Zigarettentabak der Sorte "Sultan" in einer Blechdose auf den Markt gebracht, die zudem auch noch schwarz war - und so von Größe, Proportion (Länge, Breite, Höhe), Material (hart, nicht Pappe) und Kantenform (abgerundet), einem Mobiltelefon entsprach bzw. entspricht.
Kurzum: Irlmaier scheint sich auf Mobiltelefon-Modelle seit ca. 2000 zu beziehen. Das ist wohl in etwa auch der Zeitraum, ab dem Kreditkartenzahlung auch in vielen kleinen Geschäften seinen Einzug hielt. (Das weiß ich aber nicht so genau.)
Vorkriegszeit Vor dem Kriege solle es eine Einheitswährung geben.
Kriegsende Bei Kriegsende sollen die (auf dem Rückzug befindlichen) Feinde auch Piding heimsuchen (liegt unmittelbar an der Autobahn A8 München-Salzburg), jedoch keinen mehr umbringen (also nur noch plündern). Diese Aussage bestätigt schon eine seit langem aus der Literatur bekannte Aussage Irlmaiers, wonach die Russen (Kasachen, etc.) nach dem Krieg (aus Italien kommend!, siehe Literatur) nach Osten durchs Chiemgau nach Österreich zurück ziehen. Dann kommen sie zwangsläufig an Piding vorbei. Von diesen Feinden - so Irlmaier laut der Dame - käme keiner mehr heim. Vermutlich findet die 3TF also erst danach statt.
Dreitägige Finsternis Während der Dreitägigen Finsternis soll man draußen Stimmen hören. ... Das ist zugegebenermaßen nicht neu und von anderen Quellen und Sehern bekannt. Neu ist jedoch, dass es laut Irlmaier BEKANNTE Stimmen sein sollen. Das muss man sich so vorstellen: Herr X schwängert in seinen wilden Jahren Frau Y, lässt sie sitzen, hat 20 Jahre ein schlechtes Gewissen, dann kommt die 3TF, Herr X ist sowieso fix und foxi, und dann hört er plötzlich von draußen die Stimme seiner Verflossenen: "Hallo ... ich bins ...lass mich bitte rein." ... wimmer, bettel, winsel ... Mehr Horrorshow geht wohl kaum ... Moral: Begleicht eure Rechnungen, sonst fliegt euch irgendwann die Schädeldecke weg, oder euer schlechtes Gewissen liefert euch ans Messer.
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Oktober 2011
Klimawandel
Im Sommer 2011 habe ich einen alten Mann in Berchtesgaden interviewt (Audio-Protokoll), dessen Familie mit Alois Irlmaier befreundet war. Dieser Mann sagte mir, Irlmaier habe gesagt, wenn am Watzmann (Berg bei Berchtesgaden) ein bestimmter Schneefleck nicht mehr zu sehen sei, dann stünde die große Finsternis bevor. Der Mann hatte von seinem Grundstück aus freien Blick auf den Watzmann, etwa so wie auf dem Bild oben. Dort sieht man zwischen den beiden großen Bergspitzen eine kleinere Spitze, die früher - wie auf dem Bild zu erkennen - wenigstens im Frühsommer noch im Schnee lag. Mein Interviewpartner meinte die größere rechte Schneefläche. Von seinem Grundstück aber WAR KEIN SCHNEE MEHR ZU SEHEN!... Wie es der Zufall nun wollte, hatte ich für den nächsten Tag eine Watzmann-Tour geplant, und bin der Sache auf den Grund gegangen. Am 10. Oktober 2011 ergab sich folgendes Bild (siehe unten): Auch noch auf dem Watzmann selbst, ist praktisch kein Schnee mehr zu sehen. ... Das bedeutet aber nun nicht, dass 2012 gleich die Finsternis käme - aber wir hätten einen weiteren Beleg für Irlmaiers Vorausschau des Klimawandels anhand in seiner Umgebung beobachteter Phänomene!
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Sommer 2011 Euro-Crash (?) Im Sommer 2011 habe ich in Siegsdorf bei Traunstein/Obb. einen Mann interviewt, dessen Familie früher Kontakt hatte zu Irlmaier (Irlmaier wohnte bis Ende der 20er Jahre in Siegsdorf). 1948 soll man Irlmaier bei der Einführung der D-Mark gefragt haben, wie es mit dem neuen Geld werde. Irlmaier soll sinngemäß gesagt haben: "Das neue Geld ist OK, aber vor dem, was danach kommt, müsst ihr euch in Acht nehmen."
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September 2009
"Sonderpost" (verm. 1950) Durch Zufall bin ich auf eine Billigzeitung ähnlich wie DAS Extrablatt von (verm. 1950) gestoßen. Die Sonderpost wurde offenbar extra zur Vermarktung von Alois Irlmaier ins Leben gerufen. In Archiven wird sie soweit mir bekannt, nicht erfasst - und wird nur ein bis zweimal in der Literatur erwähnt. Vermutlich wurde das Blatt bald nach Erscheinen wieder eingestellt. Die Sonderpost hat einen Reporter zu Irlmaier geschickt und Irlmaier hat wieder seine "Standard-Prophezeiungen losgelassen" ... allerdings mit bisher kaum bekannten Details: So sah er nördlich der Donau in einer Stadt die Erde aufreißen - und einige Monate vorher eine Naturkatastrophe den Krieg "ankündigen". (Damit dürfte im Hinblick auf ein anderes Irlmaier-Zitat ein Erdbeben gemeint sein - die große Frage lautet nur wo. ... Ich tippe mal auf Mai + Kalifornien.) |
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Juni 2009
DAS Extrablatt (1950) Ein relativ unbekanntes Faltblatt welches kurz vor und unmittelbar nach dem Ausbruch des Koreakriegs im Sommer 1950 in Bayern herausgegeben wurde, und der Befürchtung Raum gibt, der Koreakrieg sei der von Irlmaier vorausgesehene "dritte Weltkrieg". DAS Extrablatt wurde in der Druckerei von Konrad Kübler gedruckt - zu diesem Zeitpunkt der stellvertretende Präsident des Bayerischen Landtages. Konrad Kübler wurde drauf hin von bayerischen Politikern massiv angegriffen, weil ihm unterstellt wurde, er würde die "Irlmaier-Panik" mitschüren. Konrad Kübler distanzierte sich öffentlich von Irlmaier und meinte, er habe als Druckereibesitzer keine rechtliche Handhabe gegen den Inhalt dort gedruckter Publikationen, zudem sei er vertraglich gebunden. Eine Ausgabe des Extrablattes: klick hier! |
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Mai 2009
Quelle: Institut für Grenzgebiete
der Psychologie und Psychohygiene e. V. Wilhelmstraße 3a79098 Freiburg i. B. Brief von Dr. Richard H., Handschriftliche Notizen wiedergebend: (mit freundlicher Genehmigung des IGPP) |
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Text der Quelle (24. Juni 1976) |
Anmerkung von Stephan Berndt |
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... Einige davon liegen jedoch als Notizen in Stichworten vor mir und sind die leider nur angedeutete Protokollniederschrift meiner Gespräche mit ihm [ Irlmaier, Anm. B.] . Um der urkundlichen Treue willen zähle ich sie so stichwortartig auf, wie sie auf meinem Notizzettel stehen: |
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Kreuz im Norden, rot. Dieses oder nächstes Jahr? |
Irlmaier erwähnte öfters ein "Kreuz am Himmel". Der zweite Satz dürfte eine Spekulation von Dr. R. H. sein. |
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Marseille, London, New York (weißer Fleck!), Hamburg. Meer verändert seinen Lauf (bis Berlin?) |
Marseille wird anderen Prophezeiungen nach überflutet. "Weißer Fleck" könnte bedeuten, dass dort keine lebenden Seelen mehr sind. Entspricht anderem Hinweis bei Irlmaier (siehe Adlmaier) "Meer verändert Lauf" deutet auf dauerhafte Überflutungen und neue Küstenlinien an der Nordsee. Berlin taucht auch in anderer Irlmaier-Quelle als Bezugspunkt auf. |
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Stadt des Goldes bis zum Meer ober [soll wohl „über“ heißen] Berlin: Streifen der Vernichtung. Zunächst kannst gar net hin. Alles tot. |
Die "Stadt des Goldes" ist Prag, bzw. stellt Irlmaier an anderer Stelle klar, dass er Prag meint. Darauf, dass Berlin im "Streifen der Vernichtung" liegt, deutet auch eine Irlmaier-Aussage bei Heinrich Bauer. |
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Menschen verstecken sich in Strohgarben, Strohmandeln von der Getreideernte. |
Hier ergibt sich das Problem, dass heutzutage bei maschineller Ernte gepresste bzw. gerollte Ballen auf dem Feld liegen. Der Angriffszeitpunkt Hochsommer/Getreideernte entspricht anderen Irlmaier-Aussagen und anderen Prophezeiungen. |
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Vor dem 3. Krieg Steuern, die niemand bezahlen kann. |
Gegenwärtig (MItte Mai 2009) schwenkt die öffentliche Diskussion auf notwendige zukünftige Steuererhöhungen ein. Sollte es so wie im Jahre 2005 vor der Wahl heißen, es gäbe keine Steuererhöhungen, aber kurz danach zu einer drastischen Steuererhöhung kommen - etwa infolge eines neuen Wirtschaftseinbruches - würde die Regierung selbst den Keim für zukünftige - auch von Alois Irlmaier vorausgesagten - Unruhen legen. |
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Schwarze Wolken steigen auf und verdunkeln alles. Nebel. Stadt des Goldes, Stadt der Trümmer. Russen am Rhein. |
Die Wolken dürften im Zusammenhang mit der "Dreitägigen Finsternis" stehen. |
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Hat schon Hellseherinnen als russische Agenten entlarvt. Hatten aber Schweizer Staatsangehörigkeit. |
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Soweit die Notizen. Der Todesstreifen von Prag bis Stettin (? – er darf die Stadt nicht nennen!) – beschäftigt ihm besonders, wenn ich die Wiederholung desselben aus der knappen Zeit unseres Beisammenseins ins Auge fasse. |
Der "Todesstreifen", dessen Beschaffenheit und die besondere Aufmerksamkeit, die Irlmaier der Sache schenkte, impliziert logischerweise, dass es im "dritten Weltkrieg" in Mitteleuropa zu KEINEM ATOMKRIEG im eigentlichen Sinne käme. Warum sollte Irlmaier einen nicht-atomaren Massenvernichtungswaffeneinsatz so stark thematisieren, wenn es einen Atomkrieg gäbe????? Der Nichteinsatz von (strategischen) Atomwaffen im "dritten Weltkrieg" bestätigt sich im Übrigen durch andere seherische Quellen (z. B. Buchela).
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